Ich war im Mai 2011  eine Woche beim Intensivmosaikkurs in Konstanz/Bodensee , hab dort die indirekte Methode gelernt und sehr wichtiges Werkzeug erworben, das ich seitdem bei fast jedem Werk verwende: Glasschneider, Zig- Zag Zange, Brechzange, Schneidbretter für gerade und diagonale Schnitte.
Zum Werk: Das Symbol der Boulderzone Rohrbach, ein 60 x 60 cm großes Bild. Die Mosaiksteinchen wurden in der Länge halbiert und in der Breite gedrittelt sodass, Streifen zu 7 x 11 mm entstanden. Der beige Hintergrund wurde in polygonalen Formen aus 23 x 23 mm kleinen Mosaiksteinchen geklebt.

Indirekt Methode:
Auf einer Unterlage aus Papier, fertigt man eine Mosaikvorzeichnung im Maßstab 1:1 spiegelverkehrt an. Die Mosaiksteine werden dann mit ihrer Vorderseite auf diese Unterlage geklebt. Der dazu verwendete Leim muss wasserlöslich sein. Das fertige Mosaik wird nach Erhärten des Leims in eine vorbereitete Mörtelschicht verlegt. Dazu hab ich mit einer 6×6 mm Zahnspachtel Fliesenkleber auf  einer Hartschaumplatte  verteilt.  Ist diese Kleberschicht  erhärtet, wird die noch an den Steinen haftende Unterlage mit einer lauwarmen Seifenlauge  entfernt. Diese Methode hat den Vorteil, dass Änderungen oder Nachbesserungen vor der endgültigen Befestigung der Arbeit jederzeit problemlos möglich sind. Geeignet ist diese Methode besonders, wenn größere Mosaikbilder in Teilen  erst in der Werkstatt hergestellt und vor Ort zusammengefügt und auf den Boden oder Wand geklebt werden. Ist auch dann zu verwenden, wenn die zu verklebenden Materialien unterschiedliche Dicken aufweisen.